PKV oder GKV? Rechner mit Break-Even-Einkommen
Vergleicht die monatlichen und kumulierten Kosten der Privaten (PKV) und Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) über einen wählbaren Zeitraum. Berücksichtigt Beschäftigungsart (Angestellter, Selbstständig/Arzt, Beamter), Arbeitgeberzuschuss, Kinder, Beitragsbemessungsgrenze und PKV-Beitragssteigerung im Alter.
Ihre Angaben
Angebotspreis einer PKV für eine Person
GKV: kostenlos familienversichert · PKV: eigener Beitrag
Empfehlung
PKV
Die PKV ist nach 25 Jahren um 52.311 € günstiger.
GKV / Monat
513 €
brutto: 1.025 €
PKV / Monat
285 €
brutto: 570 €
Kumulierte Kosten über 25 Jahre (netto)
Break-Even-Einkommen
34.386 €/Jahr
Bei diesem Jahreseinkommen sind GKV und PKV im ersten Jahr gleich teuer (Monatsbeitrag netto). Darüber wird die GKV anteilig teurer (Beitragsbemessungsgrenze), darunter die PKV.
Gesamtkosten nach 25 Jahren (netto)
Szenario: Angestellter
Arbeitgeber zahlt 50% (GKV und PKV, bei PKV gedeckelt).
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Annahmen
- • Beitragsbemessungsgrenze 2025: 5.512,50 €/Monat (KV und Pflege)
- • GKV-Beitragssatz: 14,6% + Zusatzbeitrag (Standard 2,5%)
- • Pflegeversicherung: 3,4%
- • Arbeitgeberzuschuss: 50% für Angestellte und Beamte (vereinfacht)
- • PKV-Kindbeitrag vereinfacht auf 50% des Erwachsenenbeitrags
- • Einkommenswachstum und PKV-Beitragssteigerung sind Schätzwerte
- • Alterungsrückstellung der PKV nicht im monatlichen Beitrag enthalten
Datenquellen
Grenzen der Berechnung
- • Die Berechnung ersetzt keine individuelle Versicherungsberatung.
- • PKV-Beiträge sind altersabhängig und können stärker steigen als angenommen.
- • Die Beihilfe für Beamte ist vereinfacht (50% angenommen, tatsächlicher Satz variiert).
- • Kinder in der PKV: vereinfacht auf 50% des Erwachsenenbeitrags geschätzt.
- • GKV: Familienversicherung für Kinder ist kostenlos (bis zu bestimmten Einkommensgrenzen).
- • Beitragsbemessungsgrenze 2025: 5.512,50 €/Monat (KV und Pflege).
- • Alterungsrückstellung der PKV ist nicht im monatlichen Beitrag berücksichtigt.
Wie wird berechnet?
Häufige Fragen
PKV oder GKV — was ist günstiger?
Das hängt vom Einkommen, Alter, Beschäftigungsart und der Kinderzahl ab. Als Faustregel: Bei hohem Einkommen (über der Beitragsbemessungsgrenze) kann die PKV günstiger sein, da die GKV-Beiträge gedeckelt sind. Bei Kindern ist die GKV meist günstiger, da diese kostenlos familienversichert sind.
Ab welchem Einkommen lohnt sich die PKV?
Der Break-Even-Punkt liegt dort, wo der GKV-Beitrag (einschließlich Pflegeversicherung) den PKV-Beitrag übersteigt. Bei Angestellten ist dies typischerweise bei ca. 60.000–70.000 € Jahresbrutto der Fall, da der Arbeitgeber 50% übernimmt und die Beitragsbemessungsgrenze erreicht wird.
Was kostet die PKV im Alter?
PKV-Beiträge steigen mit dem Alter an (typisch 2–4% pro Jahr). Die Alterungsrückstellung mildert den Anstieg, aber im Alter können PKV-Beiträge deutlich höher sein als in jungen Jahren. Die GKV bleibt einkommensabhängig.
Sind Kinder in der PKV versichert?
Nein, in der PKV benötigt jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag. Kinder kosten typischerweise 50–70% des Erwachsenenbeitrags. In der GKV sind Kinder und Ehepartner (ohne eigenes Einkommen) kostenlos familienversichert.
Können Selbstständige und Ärzte wählen?
Ja. Selbstständige und Freiberufler (inkl. Ärzte mit eigener Praxis) können zwischen GKV und PKV frei wählen. Angestellte können nur zur PKV wechseln, wenn ihr Jahresbrutto die Versicherungspflichtgrenze (2025: 69.300 €) übersteigt.

Autor & Methodik
Fabian Krämer
Gründer & Geschäftsführer, Finanzcleaner GmbH
§ 34d & 34i GewO-zertifiziert · Zuletzt aktualisiert: August 2025
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